Rezension zu Anatomy of a Broken Heart

 

Titel: Anatomy of a Broken Heart
Reihe: Second Department, Band 1
Autor*in: Marie Wowes
Verlag: Reverie
Erscheinungstermin: 25.11.2025
Seitenzahl: 432
Meine Bewertung: 5+ Sterne

Highlight

Als „Anatomy of a Broken Heart“ angekündigt wurde, war ich direkt total begeistert. Der Klappentext klang einfach zu gut, dann das ganze Rettungssanitäter-Thema und eine Prise Herzschmerz. Das konnte nur gut werden und ich hatte recht. Das Buch ist zu einem absoluten Highlight für mich geworden.

Der Schreibstil der Autorin ist ein Traum, man fliegt nur so durch die Seiten und alles fühlt sich beim Lesen so real an: Der Schock, als Gracie Holden auf einmal wieder gegenübersteht, ihr erster großer Einsatz, der alte Wunden aufreißt, und dieser übermächtige Wunsch in Gracie, Rettungssanitäterin zu werden. All das und noch so viel mehr kam beim lesen unglaublich gut und authentisch rüber. Das Setting und vor allem das Rettungssanitäter-Thema ist der Autorin unglaublich gut gelungen. Ich hatte bis jetzt noch kein Buch über Rettungssanitäter gelesen und es war unglaublich spannend und interessant. Ich habe wirklich einiges Neues gelernt und es war einfach cool, mehr über den Beruf zu erfahren, der so wichtig ist, den man aber irgendwie kaum auf dem Schirm hat.

Ich habe das Buch wirklich nur so weggesuchtet, wollte es nicht aus der Hand legen und habe so auf Gracies und Holdens Happy End gehofft. Es ist nicht direkt Second Chance, aber irgendwie doch eine Art davon, denn früher, vor dem Tod von Flynn, waren Gracie und Holden Freunde, aber danach kehrt Gracie allen den Rücken, auch Holden. Bis sie sich plötzlich wieder gegenüberstehen und damit wird Gracie mit all den Gefühlen von früher konfrontiert. Ich muss sagen, ich liebe Gracies Entwicklung im Laufe der Geschichte sehr. Am Anfang schließt sie alles in sich ein und lässt Holden und all den Schmerz an sich abprallen, aber dann öffnet sie sich langsam immer mehr. Holden ist ebenfalls so ein toller Protagonist, er gibt nicht auf, ist verständnisvoll und einfach so ein Herz. Die beiden zusammen habe ich unglaublich geliebt, vor allem wie sie sich gegenseitig helfen, mit dem schweren Schicksalsschlag umzugehen und zu heilen. Dann gegen Ende der große Schock (keine Sorge, es gibt ein Happy End), aber die Autorin weiß wirklich, wie man einem den Schlaf raubt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf Band 2 und freue mich, in das Second Department zurückzugehen.

Fazit: „Eine Geschichte voller Herzklopfen, Heilung, toller Protagonisten und Rettungseinsätze“

 

Neugierig geworden? Hier kommt der Klappentext:

Ihn konnte ich nicht retten. Muss ich mich deshalb selbst verlieren? 

Seit dem Unfalltod ihrer Jugendliebe Flynn hat Gracie nur noch ein Ziel: Notfallsanitäterin werden und Leben retten. Verfolgt von schmerzhaften Erinnerungen hat sie ihrer Heimatstadt den Rücken gekehrt und gibt alles für ihr Studium, um Paramedic werden zu können. Bei ihrem Praxissemester auf einer Feuerwache trifft sie ausgerechnet Holden wieder, Flynns früheren besten Freund. Obwohl sie Holden zunächst gar nicht ertragen kann, trägt er langsam die Schutzmauern ab, die Gracie um ihr Herz errichtet hat. Inmitten nervenaufreibender Einsätze und dem Alltag auf der Wache beginnt es zwischen den beiden zu knistern. Doch kann Gracie sich auf Holden einlassen, obwohl beide so eng mit Flynns Tod verbunden sind?

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